6 Tipps für bessere Fotos

Letztens habe ich mal ein bisschen überlegt, was mir im Laufe der Zeit am meisten geholfen hat (und immer noch hilft) meine Bilder zu verbessern. So bin ich auf meine „6 Tipps für bessere Fotos“ gekommen, die ich heute mit euch teilen möchte. Diese Punkte richten sich übrigens an jeden Typ von Kamera – ganz egal ob Handy, DSLR, Digitalkamera oder Spiegellos.

1. Lerne die Wirkung des Lichts zu verstehen. Der Einfall des Lichts ist ganz entscheidend für den Look des Bildes. Das Licht kann zum Beispiel bei einem Portrait die Haut weich und den Teint frisch wirken lassen. Oder es kann harte Schatten und Augenringe verursachen und jede kleine Falte hervorheben. Die verschiedenen Tageszeiten und auch Jahreszeiten kreieren verschiedene Looks – du kannst am selben Ort um 6:00 oder um 17:00 fotografieren und das Ergebnis wird ganz anders sein. Du kannst je nach Lichteinfall mehr Kontrast schaffen, oder eben weniger. Die Möglichkeiten sind quasi endlos. In jedem Fall solltest du lernen die Wirkung des Lichts zu verstehen, damit du es zu deinem Vorteil einsetzen kannst.

2. Nimm dir einen Moment Zeit um dein Motiv zu betrachten. Schau dir dein Objekt an, bevor du die Kamera nimmst und durch den Sucher bzw. aufs Display schaust. Das klingt vielleicht logisch und selbstverständlich, aber wie oft passiert es, dass wir eine störende Kleinigkeit übersehen? Die eine Haarsträhne im Gesicht, der Fleck am Teller, der Müll in der Landschaft? So etwas ist immer ärgerlich und gleichzeitig aber auch leicht zu vermeiden.

3. Zeige Posen vor. Wenn du Menschen fotografierst und du eine bestimmte Pose probieren möchtest, mache diese selbst vor. Das ist oft logischer und einfacher zu verstehen als einfach nur Anweisungen zu geben. Das Model kann die Pose so besser umsetzen.

4. Hab keine Angst davor, schlechte Bilder zu machen. Trau dich alles auszuprobieren, was dir in den Sinn kommt. Und pfeif drauf, wenn das Ergebnis nichts geworden ist. Manchmal ist der Weg das Ziel und beim Fotografieren lernt man durch misslungene Fotos genauso viel wie durch geglückte Fotos.

5. Fotografiere zur Golden Hour. Es gibt eigentlich keine Tageszeit, die ein schöneres Licht produziert als die goldene Stunde, also die Stunde direkt vor dem Sonnenuntergang. Du kannst ganz einfach googeln, wann sie in deiner Region genau stattfindet. Dann brauchst du nur noch einen Ort an dem man die Sonnenstrahlen gut durchkommen und den Bildern steht nichts mehr im Weg!

6. Weniger ist mehr. Manchmal tendieren wir dazu unsere Bilder zu überladen. Zu viele Accessoires, zu viel Make-Up, zu viele Lichtquellen. Und am Ende – zu viel Aufregung im Bild. Setze zum Beispiel in der Food Photography Props gezielt ein. Meine ersten Food Bilder sind mit irrsinnig viel Aufwand entstanden. Mit künstlichen Hintergründen. 2 Softboxen, einem Reflektor und einer Menge ungekonntem Food Styling. Irgendwann bin ich draufgekommen, dass mir meine Food Bilder viel besser gefallen, wenn ich sie natürlicher aufnehme. Wenn dir ein Landschaftsbild zu unruhig erscheint, verändere zum Beispiel den Bildausschnitt oder die Perspektive.

Ich hoffe, der ein oder andere kann mit diesen 6 Tipps für bessere Fotos etwas anfangen. Was hat dir geholfen, deine Bilder zu verbessern? Ich bin neugierig – erzähle mir von deinen Tipps auf Instagram 🙂